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mindHire Karrieretipps - Kategorisierung von Weiterbildungen

Weiterbildungsangebote gibt es wie Sand am Meer. Die Arten von Weiterbildung kann man jedoch an einer Hand abzählen. Zu unterscheiden sind folgende Kategorien:

Allgemeine und politische Weiterbildungen

Zur allgemeinen Weiterbildung gehören alle Bildungsmaßnahmen, die nicht direkt berufsbezogen sind, etwa ein Sprachkurs, Kurse zu Erziehungsfragen oder Rechtsfragen. Hier geht es im Kern darum, dass Menschen ihre Persönlichkeit und Kompetenzen weiter entwickeln und ihr Privatleben um neue Aspekte und Tätigkeiten bereichern. Bildungsträger sind meist Volkshochschulen, Bildungszentren (z.B IHK) oder kirchliche Einrichtungen.

Im Rahmen der politischen Weiterbildung geht es bei den Bildungsmaßnahmen um politische, soziale gesellschaftliche Themen. Ziel vieler Veranstaltungen ist es, die Prinzipien der Demokratie zu verdeutlichen, die Urteilsbildung über gesellschaftliche und politische Vorgänge und Konflikte zu ermöglichen und die Teilnehmer zur Wahrnehmung eigener Rechte und Interessen zu befähigen. Angebote zur politischen Weiterbildung findest Du unter anderem bei der Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de). (Förderungen liegen bei bis zu 90% der zuwendungsfähigen Personal- und Sachausgaben.)

Berufliche Weiterbildungen

Hier geht es konkret um die Vertiefung und das Erlernen von beruflichen Kompetenzen. Das Angebot umfasst Fortbildungen, Umschulungen aber auch Möglichkeiten um fehlende Bildungsabschlüsse nachzuholen. Zu unterscheiden ist zwischen individuellen und betrieblichen Weiterbildungen. Im Gegensatz zur individuellen beruflichen Weiterbildung, bei der man sich selbst auf Kurssuche begibt, werden betriebliche Weiterbildungen von Unternehmen veranlasst oder selbst organisiert. Die Veranstaltungen dienen dann zur Fortbildung der eigenen Mitarbeiter. Eine staatliche Förderung von beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen erfolgt über den sogenannten Bildungsgutschein (s.u.)

Weiterbildungen an Hochschulen / Wissenschaftliche Weiterbildung

Die Weiterbildung gehört neben Studium, Lehre und Forschung zu den zentralen Aufgaben von Hochschulen. Wissenschaftliche Weiterbildungen sind in aller Regel berufsbezogen und können somit als Teil der beruflichen Weiterbildung gesehen werden. So gibt es beispielsweise für Hochschulabsolventen die Möglichkeit einen sogenannten Weiterbildungsmaster zu absolvieren. Diese praxisorientierte Studiengänge können als Präsenzveranstaltungen oder Fernstudium bzw. Online-Studium absolviert werden und erfordern wie bei normalen Masterstudiengängen eine Bewerbung im Voraus. Die Angebote können in Teilzeit und somit parallel zum Beruf wahrgenommen werden. Wer sich wissenschaftlich weiterbilden möchte benötigt nicht zwangsläufig einen ersten Hochschulabschluss. Personen, die eine Berufsausbildung und erste Berufserfahrung vorweisen, können ebenfalls die Aufnahme eines Studiums in Angriff nehmen. Über das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte IT-Weiterbildungssystem kann beispielsweise der Weg vom Azubi bis zum Masterabschluss beschritten werden. Weitere Informationen hierzu gibt es unter www.it-weiterbildung.info

Zu beachten ist, dass es nicht für alle Weiterbildungsarten Förderungen gibt. Auf ausgewählte Fördermöglichkeiten wird weiter unten eingegangen.