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Gehaltsvorstellungen – was darf ich verlangen

Berlin hat im Vergleich ein sehr niedriges Gehaltsniveau, umso weiter man wegkommt, vor allem Richtung Süden, desto besser wird es auch wieder. Also ist die Region ein großer Faktor. Ganz Europa steigt bereits auf das Lohndumping auf und Deutschland hat ohne Mindestlohn den Vogel abgeschossen. Informiere Dich gut, wie viel man in Deinem Beruf in Deinem Bundesland verdient, denn Tarifverträge mit 4,22€ Brutto beispielsweise können ganz schön schocken. 13. oder sogar 14. Gehalt sind kaum mehr üblich.

Ein akademischer Abschluss kann das Einstiegsgehalt erhöhen, aber auch Berufserfahrung und berufliche Leistung wiegt mit der Zeit mehr. Wichtige Qualifikationen wie Sicherheit in Sprachen und im Umgang mit bestimmten Softwares kann das Gehaltsniveau erhöhen.  Die Unternehmensgröße kann auch entscheidend sein: In der Regel verdienen die Mitarbeiter größerer Firmen mehr. Und leider spielt bei der Einstufung Deines Gehalts auch das Geschlecht eine Rolle. Bundesweit verdienen Frauen 23% weniger als Männer.

Gehaltsverhandlungen

Viele Arbeitnehmer machen nie von Ihrem Recht gebrauch, um ein neues Gehalt zu verhandeln. Gute Leistungen, positiv abgeschlossene  Projekte sind immer ein guter Anhaltspunkt für ein Gespräch. Allerdings gehören persönliche Probleme, Schulden oder Mieterhöhung nicht in diese Unterhaltung. Aus Mitleid wird Dir kaum ein besseres Gehalt zugeschrieben. Du solltest Argumente finden, warum Du für die Firma so wichtig bist. Schlechte Zeitpunkte sind Firmenfeste oder zwischen Tür und Angel, wenn die Firma gerade ein schlechtes wirtschaftliches Jahr hatte, oder Dein Projekt scheiterte. Mit einem Jobwechsel drohen ist auch keine gute Lösung und auch wenn der Chef nicht gleich mit sich reden lässt, belasse es nicht bei einem Versuch, wenn die Gehaltserhöhung durchaus gerechtfertigt ist. Bitte um einen Termin und bereite Dich gut vor. Setze höher an, als Du tatsächlich verdienen willst, aber nicht unglaubwürdig hoch. Verkaufe Dich nicht unter Deinem Wert, denn das schadet nur Dir, nicht immer ist der billigste Preis der beste Preis und eine realistische Einschätzung Deiner Person und Qualifikation ist ein besserer Weg. Du solltest Dein branchen- und berufsübliches Gehalt wissen und damit auch argumentieren.